donderdag 22 september 2011

Rudolf Otto Congres bij zijn 75e sterfjaar






Internationaler Kongress

Rudolf Otto

Theologie – Religionsphilosophie – Religionsgeschichte


04. - 07. Oktober 2012 Marburg

Am 6. März 2012 jährt sich der Todestag Rudolf Ottos zum 75. Mal. Das Rudolf-Bultmann-Institut für Hermeneutik nimmt dies zum Anlass, im selben Jahr einen internationalen Kongress zu veranstalten. Für eine Vielzahl von gegenwärtig wieder aufgebrochenen Fragen zum Thema der Religion sind Ottos Arbeiten interessant. Als liberaler Theologe beschäftigte sich Otto mit der Frage, wie ein Mensch in der Moderne Religion leben kann. Seiner Zeit weit voraus, hatte Otto zudem globale Dimensionen der Begegnung der Religionen im Blick.

Ziel des Kongresses ist besonders das theologische und religionsphilosophische Denken Ottos und darüber hinaus die Diskussion mit Vertretern anderer Fachdisziplinen sowie die Frage nach der Relevanz für aktuelle Fragestellungen. Zugleich liefert der Kongress einen Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand. Ein international ausgeschriebener „Call for Papers“ soll interessierten Forschern und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit geben, ihre Untersuchungen und Ergebnisse einzubringen. Zur kostenlosen Teilnahme am Kongress sind alle interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Interessierte herzlich eingeladen, sich bis zum 31.08.2012 formlos anzumelden.

Veranstalter/Hosts

Prof. Dr. Jörg Lauster
Geschäftsführender Direktor des Rudolf-Bultmann-Instituts für Hermeneutik
Director of the Rudolf Bultmann Institute of Hermeneutics

Peter Schüz
Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Academic Assistant

In Zusammenarbeit mit/in cooperation with:

Prof. Dr. Christian Danz, Wien/Vienna
Prof. Dr. Roderich Barth, Halle/München (Munich)
Deutsche Paul-Tillich-Gesellschaft (German Paul Tillich Society)

Kontakt / Contact Details

Rudolf-Bultmann-Institut für Hermeneutik
Fachgebiet Systematische Theologie und Religionsphilosophie
Fachbereich Evangelische Theologie
Philipps-Universität Marburg

Lahntor 3

D-35032 Marburg

Germany

Tel.: +49-(0)6421-28 24284

Fax: +49-(0)6421 28-22420

e-Mail

Website: www.rudolf-otto.com

Das Rudolf-Bultmann-Institut für Hermeneutik organisiert den Internationalen Kongress zu Rudolf Otto in Kooperation mit:

Deutsche Paul-Tillich-Gesellschaft
Religionskundliche Sammlung, Marburg
Fachbereich Evangelische Theologie, Universität Marburg

Programm

Thema des Kongresses

Rudolf Ottos Buch „Das Heilige“ machte ihn schlagartig weltberühmt und ließ ihn zu einer bedeutenden Figur der religionswissenschaftlichen Forschung werden. Ottos religionsphilosophische und theologische Arbeiten sind hingegen schon bald nach seinem Tod in der deutschsprachigen Forschung aus dem Blickfeld geraten und gelten bis heute eher als ein Nebenschauplatz der Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts. Aufgrund gegenwärtiger neuer Akzente und Entwürfe zu einer religionsphilosophischen Theorie des Gefühls als Modus der Wirklichkeitserschließung sowie einer verstärkten Auseinandersetzung mit theologischen Konzeptionen zur Theorie religiöser Erfahrung gewinnt das Gesamtwerk Ottos enorm an Bedeutung. Seine religionstheoretischen Überlegungen und die dahinter stehende theologische Gefühlstheorie stellen sich als Theoriekomplex dar, der in hohem Maße für gegenwärtige Fragestellungen anschlussfähig und gewinnbringend ist. Von besonderem Interesse ist daher nicht nur die neuerliche Untersuchung der historischen Bedeutung des Werkes Ottos in ihren theoretischen Bezügen und Anknüpfungspunkten, sondern vielmehr auch seine interdisziplinäre Anschlussfähigkeit an gegenwärtige Debatten einzelner theologischer Disziplinen sowie Philosophie, Religionswissenschaft, aber auch Gesellschafts-, Kultur- und Kunstwissenschaften, besonders mit Aspekten der Ästhetik und des interreligiösen Dialogs.



Kongressdaten:

Kongressdatum: 4. – 7. Oktober 2012

Anmeldung: Teilnehmer melden sich bitte bis zum 31.08.2012 formlos beim Rudolf-Bultmann-Institut an

Tagungsort: Alte Universität, Philipps-Universität Marburg, Lahntor 3, D-35037 Marburg

Call for Papers: Abgabe der Beitragsentwürfe bis zum 31.08.2011, für Beiträge des wissenschaftlichen Nachwuchses bis zum 31.03.2012



Programmplanung:

Der internationale Kongress zu Rudolf Otto ist öffentlich und richtet sich an ein breites interdisziplinäres Fachpublikum. Ausgewiesene Experten zum Werk Ottos sind daher ebenso herzlich zur Teilnahme aufgefordert wie interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Laien unterschiedlicher Fachgebiete. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Die thematische Struktur des Kongresses ergibt sich aus den folgenden Sektionen:

A: Theologie

B: Religionsphilosophie

C: Rudolf Otto und seine Zeit

D: Religionsgeschichte und Religionswissenschaften

E: Gestaltung des Christentums in der Moderne

2 opmerkingen:

  1. recente literatuur:
    Gregory D. Alles: Rudolf Otto on Religion, Sheffield 2013
    Steven Ballard: Rudolf Otto and the Synthesis of the Rational and the Non-Rational in the Idea of the Holy, Frankfurt am Main [u.a.] 2000
    Leen den Besten: Illusie of Verlichting; kritiek op en betekenis van religie, hoofdstuk 8
    Religieuze ervaring, § 7 Rudolf Otto, Vught 2011
    Todd A. Gooch: The Numinous and Modernity: An Interpretation of Rudolf Otto’s Philsophy of Religion, Berlijn 2000
    Dominika Jacyk (red.): Die Quellen der Philosophie und Phänomenologie der Religion; Überlegungen zu Rudolf Ottos Das Heilige, Frankfurt am Main [u.a.] 2010
    Edwin Koster: Rudolf Otto, in A. Achterhuis, Denkers en religie, Diemen 2010
    Edwin Koster: In betovering gevangen? Over verhaal en rationaliteit, religie en irrationaliteit, Budel 2005
    Melissa Raphael: Rudolf Otto and the Concept of Holiness, New York 1997
    Marco Schulz: Das Heilige bei Rudolf Otto, München 2008
    Piet Winkelaar: Anders dan we denken; Een geseculariseerde benadering van het religieuze, Amsterdam 2005

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  2. Rudolf Otto's "Das Heilige" ("The Idea of the Holy") made him world-famous almost overnight, and set him up as a leading figure in religious studies research. However, Otto's works on theology and the philosophy of religion all but disappeared in German research circles following his death, and are viewed today as little more than a subsidiary contribution in the history of the 20th theology.
    Thanks to new approaches and developments on the theory of 'feeling' as a means of conceiving reality and an increased debate on theological conceptions of religious experience, Otto's works and theories have become of great importance. His reflections on the theory of religion and his theological conception of 'feeling' on which these were based may now be seen as a basis for contemporary issues which is relevant and beneficial.
    Of particular interest therefore are both modern research on the historical value of Otto's work and more importantly the possibility of relating interdisciplinary debates on individual theological areas such as philosophy and religious studies, but also social, cultural and artistic studies, especially with regard to aesthetics and interreligious dialogue.

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